
Intelligente Heizungen – effektiv auch in feuchten Räumen
Wir bauen Infrarotheizgeräte mit der IPX4-Zertifizierung. Ehrlich gesagt sind Badezimmer und Terrassen sehr unordentlich – es gibt Dampf, Spritzer und gelegentlich auch Wassertröpfchen. Die IPX4-Zertifizierung bedeutet einfach, dass die wichtigsten Komponenten des Heizgeräts sicher geschützt sind, sodass ein paar Spritzer die Elektronik nicht beschädigen können.
Doch die eigentliche Magie entsteht, wenn man auf den manuellen Schalter verzichtet und stattdessen ein Smart-Home-System die Steuerung übernimmt.
Wärme – ohne Wartezeit
Die meisten Heizgeräte versuchen, die Luft zu erwärmen – was ewig dauert. Bei Infrarotheizgeräten ist das anders: Sie senden Wellen aus, die direkt auf die Haut oder die Wand treffen und sofort Wärme erzeugen. Dafür verwenden wir Kurzwellenemitter.
Es fühlt sich an, als würde man an einem sonnigen Tag im Freien stehen. Wenn man im App-Interface einen „Wintermodus“ aktiviert hat, muss man sich nicht mehr mit dem lästigen Verzögerungseffekt herumschlagen, der bei herkömmlichen Heizgeräten auftritt. Man drückt einfach auf einen Knopf – und schon ist man warm. Sofort.
Die richtige Einrichtung
Um dieses „Eins-Klick-Lösungs-Prinzip“ zu erreichen, verbinden wir das Heizgerät mit einem intelligenten Relais oder einem Zigbee/Matter-Controller. Doch einfach nur das Gerät ein- und ausschalten zu können, reicht nicht aus.
Die richtige Lösung ist es, das Gerät mit einem Bewegungssensor sowie einer Temperatursonde zu verbinden. So funktioniert es in der Praxis: Wenn man um 6 Uhr morgens ins Badezimmer geht, erkennt der Sensor die Person und stellt fest, dass es im Raum nur 17°C sind. Das Relais schaltet das Heizgerät ein – und man muss nicht mehr frieren, während man die Zähne putzt.
Ein paar Dinge, auf die man achten muss
Es gibt ein paar Hinweise, die man beachten sollte. Diese Lampen verbrauchen viel Strom. Wenn man drei oder vier solcher Lampen an derselben Steckdose anschließt, muss man sicherstellen, dass die Verkabelung die Belastung aushält. Man möchte schließlich nicht im Dunkeln stehen, weil der Schalter ausgefallen ist.
Außerdem gilt: IPX4 schützt vor Spritzwasser – aber nicht vor Schwimmen. Man sollte keine Hochdruckspritze direkt auf den Gehäusebereich richten.
Noch ein Tipp: Nutzen Sie einen intelligenten Dimmer oder einen PWM-Controller. Sobald die anfängliche Kälte verschwunden ist und der Raum angenehm warm ist, kann man die Heizleistung reduzieren. Dadurch wird verhindert, dass der Raum überhitzt – und die Lampen halten länger. Zudem wird Ihre Stromrechnung geringer sein.